Von Hölzchen & Stöckchen

Was hast’n mitgenommen?

>Nadine Nadine
September 29, 2015

Packliste für die Alpenüberquerung von München nach Venedig

„Waaaaas? – Mit DEM Rucksack bist du nach Venedig?“, fragte mich eine Freundin nach der Rückkehr von meiner vierwöchigen Wanderung ungläubig. Ja, mit einem 27-Liter-Rucksack. Und der Rucksack hätte noch Luft gehabt. Dabei habe ich weder etwas vermisst. Noch war etwas überflüssig. Okay, über den Umfang der Technik kann man sich streiten …

Insgesamt war ich tutto completo mit maximal 11 kg auf dem Rücken unterwegs (5,5 kg Bekleidung & Co, 2l/kg Wasser, 500g Verpflegung, 2 kg Technik (daran ließe sich – z. Bsp. als Nicht-Blogger – großzügig sparen!), 1 kg wog der Rucksack selbst).

Alpenüberquerung München Venedig

Alle (Regen-)Register gezogen: In voller Schlechtwetter-Montur beim Abstieg in die Jachenau

Hier nun meine Packtipps für dich, wenn du zu einer Alpenüberquerung aufbrechen willst:

So viel wie nötig, so wenig wie möglich! – Während einer Alpenüberquerung läufst du auch die eine oder andere lange Etappe. Da sollte der Rucksack sitzen. Und nicht zu schwer sein. Als Faustregel gilt: Lass es maximal 8 – 10 kg auf dem Rücken werden. Vielleicht fällt es dir beim ersten Packen etwas schwer, so weit zu minimieren. Schon allein, wenn du gleich in der Packliste liest, mit wie wenig Unterwäsche man über mehrere Wochen auskommen soll und kann. Aber keine Angst, das geht, ohne dass du dich unwohl fühlen musst. Dass du jeden Tag ein neues Shirt anhast, erwartet auf einer Hütte eh niemand von dir.

Für die Kleidungsstücke, die nah am Körper sind und die man regelmäßig wechselt, finde ich die 3er-Regel sehr empfehlenswert. Also Socken, Unterwäsche, Funktionsshirt – von allem drei Mal eingepackt kannst du damit … wahrscheinlich bis ans Ende der Welt gehen. Einen Satz trägst du am Körper, einen hast du als Ersatz im Rucksack, einen nutzt du für den Abend auf der Hütte.

Persönlich hat sich für mich dieses Prinzip bewährt, so dass ein kompletter Satz Kleidung (Socken/Unterwäsche/Shirt/Woll-Hose) für die eigentliche Zeit auf der Hütte „reserviert“ ist. Im Rucksack transportiere ich sie von den eigentlichen „Wandersachen“ getrennt; in einem separaten Packbeutel.

Die Bekleidung für eine Alpenüberquerung solltest du idealerweise im Zwiebelprinzip anziehen können. Je variabler, desto besser. Je nach Wetter kannst du dann beliebig viele Schichten an- oder ausziehen.

Auch ich bin begeistert von Merino-Kleidung. – Die Gerüche sind allein durch’s Lüften der Kleidung auch nach mehreren Tagen noch einigermaßen gut im Zaum zu halten. Vorausgesetzt, man versäumt das Duschen nicht. Weiterer Vorteil: Hohe Wärmeleistung bei geringem Gewicht und Volumen.

Stichwort „Schlechtwetter“: Auch, wenn’s beim Packen im Hochsommer daheim immer wieder schlecht vorstellbar ist – im Gebirge kann’s unangenehm kalt werden. Deshalb unbedingt auch Mütze und Handschuhe einpacken!

Am besten legst du dir daheim schon im Vorfeld alles zurecht, was du mitnehmen willst. Und packst einmal Probe. Inkl. des maximalen Wasser- und Proviant-Vorrats. So siehst du, ob alles gut passt und sitzt.

Zum Reinpacken

Bekleidung

  • 3 Paar Wandersocken (z. Bsp. von Falke)
  • 3 x Unterwäsche (inkl. Sport-BH und Tank-Top mit Spaghetti-Trägern)
  • 3 Merino-Shirts – Tank-Top bzw. Kurzarm (z. Bsp. Reda oder Ortovox, 150g-Qualität)
  • 1 Merino-Langarm-Shirt (z. Bsp. Icebreaker, 200g-Qualität)
  • 1 Merino-Hoody (z. Bsp. Icebreaker, 260g-Qualität – als Isolationsschicht)
  • 1 lange Wanderhose
  • 1 kurze Wanderhose
  • 1 3/4-Leggins (z. Bsp. Icebreaker, 200er-Qualität – für die Hütte/zum Schlafen)
  • 1 Regenjacke/Hard Shell (z. Bsp. Arcteryx)
  • 1 Regenhose/Hard Shell (z.Bsp. die PacLite Pants von Berghaus)
  • 1 dünne Merino-Mütze und (oder) Schlauchtuch (z. Bsp. Icebreaker und Buff)
  • 1 Paar dünne Merino-Handschuhe
  • 1 Paar Sandalen (für die Hütte – im Idealfall auch für’s Duschen und den einen oder anderen Kilometer wandern geeignet)
  • 1 Paar Bergschuhe oder Bergstiefel (griffige Sohle, allerdings – in Hinblick auf die Flachlandstrecken – nicht zu steif)

Hygiene

  • leichter Kulturbeutel (z. Bsp. Sea to summit)
  • Mikrofaser-Handtuch (z. Bsp. MSR)
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • persönliche Hygieneartikel (Zahncreme / Zahnbürste / Deo / Gesichtscreme / Duschgel / After-Sun-Lotion / Kamm / Taschentücher / etc. – nach Mgl. in kleinen Abpackungen)
  • Kontaktlinsen & Kontaktlinsenflüssigkeit (sowie Brille)
  • Handwaschmittel (z. Bsp. Rei in der Tube)

Sonstiges

  • Regenhülle für den Rucksack (ggf. bereits im Bodenfach integriert)
  • Leichtponcho (kein Ersatz für die Regenjacke!, aber angenehm luftig bei Regen in warmen Temperaturen; hält einige wenige Einsätze)
  • Trinksystem (oder auch Wasserflasche) – je nach persönlichem Bedarf bis zu 3l
  • Hüttenschlafsack (z. Bsp. Cocoon)
  • Wanderstöcke

Kleinkram & Co

  • Sonnenbrille
  • (kleine) Stirnlampe (z. Bsp. Black Diamond – u.a. für’s Lager)
  • Taschenmesser (z. Bsp. Leatherman)
  • Stift und Notizheft
  • 1.-Hilfe-Set inkl. Blasenpflaster und Rettungsdecke/Not-Biwaksack
  • Wanderführer und/oder Kartenmaterial (z. Bsp. Alpenverein oder Landesvermessungsämter)
  • Dokumente: Personalausweis, EC-Karte, Kreditkarte, Krankenversicherungskarte, Organspendeausweis, DAV-Mitgliedsausweis
  • Bargeld (auf vielen Hütten kann weiterhin nur bar bezahlt werden)

Verpflegung

  • Wasser (auf den meisten Hütten in Trinkwasserqualität aus dem Hahn) – ggf. mit Saft mischen
  • Snacks für unterwegs nach eigenem Geschmack (Brot / Bergkäse / Nüsse / (Trocken-)Obst …)
  • „Notfall-“Schokolade und/oder Traubenzucker
  • Teebeutel (auf DAV-Hütten können Mitglieder kostengünstig Teewasser kaufen)

(ggf. Weiteres)

  • Oropax
  • Trillerpfeife (evtl. bereits im Brustgurt des Rucksacks integriert)
  • persönliche Medikamente
  • bei absehbarer (sehr) kalter Großwetterlage: Thermoskanne & weitere Isolationsschicht (z.Bsp. Primaloftjacke

Technik

  • Smartphone (inkl. Kompass-Funktion und Apps wie Peak Finder und Komoot)
  • Ladekabel Smartphone
  • Akku (z. Bsp. Recharge – die Hütten haben mal mehr, mal weniger Steckdosen. Mit Akku wird’s deutlich entspannter.)

ggf. weitere Technik (sehr genau überlegen, ob’s wirklich sein muss. Hier sammeln sich schnell mal zwei Kilo und mehr an … )

  • Spiegelreflexkamera inkl. Wechselobjektive (z. Bsp. Pentax)
  • Mini-Stativ
  • Taschenfernglas (z. Bsp. Leica)
  • iPad mini inkl. Ladekabel (zum Schreiben für unterwegs)

Übrigens: Es macht wirklich kaum einen Unterschied, ob du ein Wochenende, eine Woche oder einen Monat wandern gehst. Die Grundausstattung wird immer ähnlich sein. Je nach Witterung kann Zusatzausrüstung wie Grödel, Gamaschen oder ähnliches notwendig sein.

Weitere Tipps findest du auch hier, in einem älteren Artikel von mir.

Packliste München Venedig Alpenüberquerung

Lieber leicht laufen

Einen Monat aus dem Rucksack gelebt … und plötzlich in der Stadt. Nach Ankunft in Venedig gibt’s wohl kaum etwas Schöneres, als ausgiebig zu duschen und in die eigenen, sauber-duftenden Lieblinksklamotten zu steigen. Wir hatten bereits vor der Reise ein Hotel gebucht und ein Päckchen dorthin geschickt. Hat wunderbar funktioniert. Und das Durch-die-Stadt-Schlendern hat gleich noch mal so viel Spaß gemacht.

 

Dieser Artikel ist Teil der Blogparade “Meine OutdoorAusrüstung”, initi­iert von Alpin-Blogger Martin Reinhardt. Noch bis zum 12. Oktober 2015 haben Blogger die Möglichkeit, ihre Rucksäcke und Ausrüstungs-Kammern (oder besser: -Tempel) zu öffnen und mit einem eige­nen Beitrag an der Blogparade teil­zu­neh­men. In den sozialen Netzwerken kannst Du dem gan­zen unter #MeineOutdoorAusrüstung  folgen.    

 

Comments

  • Alex
    Alex

    Hi Nadine,

    sieht smart aus, Deine Packhaufen und 10/11 kg max. ist super.

    Ich bin kein Ultraleicht-Hiker, aber das ein oder andere wäre noch eine Idee:

    – Vergiss Rei in der Tube & Co. Deine Klamotten kannst du auch mit Deinem Duschgel beim Duschen reinigen.
    – Kulturbeutel tausche ich gegen einen ausreichend großen Druckverschlussbeutel.
    – Münzen vermeiden. Lieber solange Schokolade kaufen und essen, bis die Münzen weg sind 😉

    Finde Deinen Ansatz klasse: Je kleiner der Rucksack, desto weniger nimmt man mit. max. 40 Liter reicht vollkommen.

    Cool, danke für den Einblick!

    cheers
    Alex

    Sep 29, 2015
    Antworten
    • Nadine
      Nadine

      Hi Alex,
      ja, ich bin auch weit entfernt von Ultraleicht. Erstaunlich finde ich dennoch, wie viel Volumen man noch vor zehn Jahren mit sich rumschleppen musste. Und was jetzt geht, ohne dass man gleich zwingend eine Wissenschaft draus macht.
      Deine Ideen finde ich gut, vor allem die mit der Schoki. Was ist denn ein Druckverschlussbeutel? – Meinst du einen ZipLock (den ich in klein für die Dokumente nutze) o.ä.? Daran habe ich auch schon gedacht, aber als Frau hat man halt doch meist etwas mehr dabei als die Männer. 😉 Aber klar, es muss nicht ein (teurer) Leicht-Kulturbeutel sein.
      Viele Grüße, Nadine

      Sep 29, 2015
      Antworten
  • Maria
    Maria

    Hallo Nadine,
    danke für diesen Blogpost. Die Frage nach deinem Gepäck hatte ich mir gleich zu Beginn deiner Reise gestellt und bin froh, dass du das hier vorstellst.
    Viele Grüße
    Maria

    Sep 29, 2015
    Antworten
  • Steffi
    Steffi

    Hey Nadine,
    eine super Aufstellung. Bisher habe ich noch keine Kleidung von Merino, mir aber schön öfters überlegt, welche zu kaufen. Da du so darauf schwörst, werde ichs jetzt mal testen.

    Zur Packliste: Wenns ums Gewicht sparen geht, dann finde ich, dass die Gesichtscreme auch als After-Sun dienen kann. Praktisch finde ich auch Sticks mit Magesium und oder Vitamin C, die es in der Drogerie zu kaufen gibt. Das Magnesium schützt vor Muskelkater und zusätzliche Vitamine können nicht schaden, denn auf den Hütten gibt es oft nicht frisches wie Obst und Gemüse. Je nach Lage der Hütte natürlich. Ich packe meistens noch ein Kartenspiel mit ein.

    Liebe Grüße
    Steffi

    Sep 30, 2015
    Antworten
    • Nadine
      Nadine

      Liebe Steffi,
      stimmt, diese Tablette-Sticks gibt’s ja auch noch. Auf den Hütten war ich übrigens sehr überrascht: Ich glaube, wir konnten tatsächlich jeden Tag einen Salat haben. Das ist ja auf Hütten nicht unbedingt so. Und klar, guter Punkt: Ein Apfel, eine Nektarine oder so kommt eh im Tal immer noch mal ins Gepäck.
      Viele Grüße, Nadine

      Okt 1, 2015
      Antworten
  • Jessie
    Jessie

    Toller Einblick in deine Packliste. Ich hab gestern bestimmt 5x meinen Rucksack Probe gepackt – denn in 2 Wochen geht es ja zu meiner Fernwanderung nach Kathmandu los. Diese wird ca 2 Jahre dauern und mit 2 L Wasser komme ich da derzeit auch auf 10 bis 11 KG – inkl Laptop / Technik / kreativ Büro, Zelt, Schlafsack, Isomatte

    Versuche aber mit kleinen Tricks immer noch ein paar Kilos zu sparen! Mal sehen ob das klappt 🙂 aber mit 10 Kilo ist man glaub ich ganz gut dabei – wobei ich bei einem Monat vermutlich weniger mitnehmen würde.

    Als Bsp: Regenjacke / -Hose / Regenhülle durch einen Regenponcho ersetzen! Sieht vleicht unsexy aus, aber spart dir Platz und das eine oder andere Gramm (und das macht unvorstellbar schon einiges aus).

    Sep 30, 2015
    Antworten
    • Nadine
      Nadine

      Was? Kathmandu? Das sind ja Dimensionen wie bei Marco Polo! Glaub mir, bei so einem Vorhaben, hätte ich wahrscheinlich schon JEDEN TAG 5x den Rucksack Probe gepackt! 😉 Ich wünsche dir ganz, ganz viel Erfolg für dein Vorhaben. Auf dass du einen guten Start hast und sich dann Tag für Tag, Woche für Woche … alles findet. Bin schon jetzt sehr gespannt auf deine Berichte! Toi, toi, toi!

      Okt 1, 2015
      Antworten
  • Freierfall
    Freierfall

    Gut dass du versuchst, dich dem minimalen und leichten Gepäck zu widmen. 10kg sind für eine Hüttentour aber doch schon recht viel, ich denke du könntest ohne große Komforteinbußen die Menge und das Rucksackgewicht auf ca. die Hälfte reduzieren. Und das merkt man bei den vielen Anstiegen im Alpenraum ja recht schnell.

    Feb 17, 2016
    Antworten
    • NOA
      NOA

      Oh, da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt: Ich widme mich gar nicht dem minimalen und leichten Gepäck, also so i.S.v. Ultralight-Milligramm-Auswiegen oder irgendwelcher Excel-Tabellen. Wenn ich ein Motto hätte, dann wär’s wohl, das für mich ideale Gewichts-Komfort-Verhältnis zu erreichen. Ohne daraus eine Wissenschaft zu machen. 😉
      Das einzige, woran ich aus heutiger Sicht sparen würde: Ich hatte – Bloggerkrankheit – ca. 2 kg Technik dabei; das dürfte beim nächsten Mal größtenteils daheim bleiben.

      Feb 17, 2016
      Antworten
  • Lena
    Lena

    Danke für die Tipps, sehr hilfreich 🙂 Wir sind zwar Outdoor- und wandererfahren, haben die Alpen allerdings noch nie überquert und planen gerade eine Tour. Wir hatten eigentlich vor, selbst zu kochen (da wir ein sehr sehr kleines Budget haben) und würden auch etwas mehr Gewicht in Kauf nehmen… Was ist denn deine Einschätzung dazu? Haben wir unterwegs überhaupt mal die Möglichkeit, an Nahrungsmittel zu kommen (Abstecher wären in Ordnung)? Und darf man auf den Hütten überhaupt kochen (als DAV Mitglied- wir werden uns bald anmelden). Liebe Grüße Lena

    Mrz 21, 2016
    Antworten
    • NOA
      NOA

      Liebe Lena,
      oh, dann schon mal ganz viel Vorfreude bei der Vorbereitung. Habt ihr konkret München-Venedig vor? Oder eine andere Route?
      In jedem Fall habt ihr als DAV-Mitglieder die Möglichkeit, euch selbst zu versorgen. Dann müsst ihr natürlich auch Kocher etc. mitnehmen. Dabei fällt ein Infrastrukturbeitrag (aktuell 5 Euro pro Nacht und Nase) an – den Link zur entsprechenden DAV-Seite findest du auch in diesem Artikel: http://www.kulturnatur.de/2015/05/04/verfuehr-mich/. Der Vollständigkeit halber muss man sagen: Auch wenn das grundsätzliche Recht besteht, gehen die Wirte unterschiedlich damit um. Für einige ist’s okay, bei anderen werdet ihr auf wenig Gegenliebe stoßen … Meist gibt’s nen Selbstversorger-Raum; bei gutem Wetter ziehen sich (die vereinzelten) Selbstversorger auch gerne mal an einen ruhigen Platz draußen zurück.
      Wenn ihr München-Venedig geht, dann kommt ihr hier und da an Läden vorbei (rechne aber damit, dass es immer wieder auch mal für vier, fünf Tage keine wirklichen Einkaufsmöglichkeiten habt. Einen sehr guten Überblick zur Infrastruktur bekommst du im Rother Wanderführer: http://www.kulturnatur.de/2015/10/29/wie-finde-ich-von-muenchen-nach-venedig/
      Ganz persönliche Einschätzung: Wenn’s finanziell wirklich eng ist … als DAV-Mitglieder habt ihr abends die Möglichkeit, ein kostengünstiges Bergsteigeressen zu bekommen (wir reden da aktuell von sieben, acht Euro) . Oftmals gefühlt teuer für das, was man bekommt, ist speziell das Frühstück. Am ehesten ist es aus meiner Sicht daher empfehlenswert, das Frühstück selbst zu organisieren (Brot/Käse u./o. Müsli). Schaut einfach trotzdem, dass die Rucksäcke nicht allzu riesig/schwer werden …
      Viele Grüße, Nadine
      PS: Auf vielen Hütten ist das Essen übrigens inzwischen – richtig – gut. Da lässt man das mit dem Selbst-Kochen häufig eh ganz schnell … 🙂

      Mrz 21, 2016
      Antworten
  • Justus
    Justus

    Hallo, plane zurzeit meine Alpenüberquerung mit 2 Freunden, dabei ist zu sagen, dass wir soweit geplant haben in Biwakhütten uns zur Nachtruhe zu legen. Somit haben wir mehr Gepäck wie Schlafsack, Isomatte etc. dabei. Sind da momentan bei 11kg ohne Trinken und Essen. Mit den beiden wichtigen Sachen kommen wir auf etwa 15kg. Sind da also ganz schön bepackt unterwegs. Würde da gern auf Erfahrungen von Leuten zurückgreifen, die ähnlich wie wir es vorhaben, die Alpen überquert haben. Hast du da Feedback von manchen bekommen?

    Dez 10, 2017
    Antworten
    • Nadine
      Nadine

      Hallo Justus,
      mal schauen, ob ich dir spontan helfen kann; ich weiß grad noch nicht, in welche Richtung genau deine Frage zielt.
      Geht es dir um die Frage des Gewichts?: 15 kg sind halt mehr als idealerweise, wenn du die bestehende Hütten-Infrastruktur nutzt, aber das heißt nicht, dass es nicht machbar wäre. Ihr werdet halt das Gewicht mehr merken – gerade in den ersten Tagen; werdet vielleicht langsamer sein, bei möglichen Steilaufschwüngen oder auch an kurzen, kniffligen Stellen mehr Obacht geben müssen etc.
      Ob ihr Biwakschachteln u.ä. vorfindet und nutzen könnt, hängt von der Route ab, die ihr einschlagt. Generell bewegt ihr euch beim Thema Biwakieren in den Alpen sehr schnell mindestens in einer Grauzone. Schau dir dazu auch mal diesen Artikel an: https://www.aufundab.eu/artikel/wild-campen-zelten-biwakieren. Das ist sicher auch einer der Gründe, warum du online und offiziell nicht wirklich viel über eine Alpenüberquerung im Biwakier-Modus findest.
      Ich hoffe, ich konnte dir zumindest ein wenig helfen.

      Dez 10, 2017
      Antworten

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