Bayern, wir haben ein Problem

Über das Aufweichen des Alpenplan und über Flächenfraß Das Riedberger Horn ist vieles: Panorama-Pole-Position per excellence für die einen. Berg der Begehrlichkeiten für die anderen. Zankapfel für alle. Nur eines ist das Riedberger Horn längst nicht mehr: Ein x-beliebiger Alpengipfel. Entsprechend schlurft man in diesen Spätherbst-Frühwinter-Tagen, nachdem es das erste Mal kräftig geschneit hat, vom Parkplatz Grasgehren nicht einfach mal so – mit Schneeschuhen, Tourenski oder Splitboard unter den Füßen – die eine Stunde den Berg hinauf. Stattdessen schaut man, wenn nach kurzer Zeit der von Osten hinaufziehende Berggrat erreicht ist, begeistert nach Norden zur Nagelfluh und nach Süden in die Allgäuer Hochalpen. Der Blick geht nach hinten, wo der Hochvogel thront. Und mit einem Lächeln im Gesicht, das nur noch von der strahlenden Sonne übertroffen wird, geht es weiter zum 1.787 Meter hohen Gipfel. Unter Werbebroschüren-tauglich blauem Himmel kann es dort trotz der überschaubaren, vor-alpinen Höhe auch ordentlich windig sein und garstig ziehen. An diesem Gipfel also scheiden sich die Geister:  Die Skischaukel am Riedberger Horn Bisher gibt es am Riedberger Horn zwei kleine Skigebiete, die alles mitbringen, um sie als “familiär” zu bezeichnen. Diese möchten die Betreiber jetzt durch eine Skischaukel, also eine 1,6 Kilometer lange Liftverbindung, zusammenschließen. Damit … Bayern, wir haben ein Problem weiterlesen